© Margherita Spiluttini
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Hausmann
Siedlung Pilotengasse
Wohn-Stadtraum
1987-1992, Realisierung

Das städtebauliche Thema ist die Organisation einer Fläche nach dem Prinzip der Reihe: deren Anfang und Ende, deren Krümmung, deren Durchschüsse senkrecht zu den Radien, deren Auflösung in Einzelkörper. Während die Längen der Zeilen manifeste physische Teile der Bebauung sind, bilden die Räume dazwischen das eigentliche, querliegende Beziehungsfeld. Schließlich ergibt die Verwebung von manifesten Längsteilen und entmaterialisierten Querbeziehungen ein Feld von Wirkung und Austausch mit einer unspezifischen Mitte und spezifisch formulierten Rändern. Das Angebot an mittleren Raumdistanzen (Fußgängerentfernung) erschließt einen wichtigen Wahrnehmungs- und Erfahrungsbereich inmitten des kurvenartig schwellenden und abnehmenden, durch die Hauszeilen begrenzten zentralen Gartenraumes. Distanzen, Ferne, Nähe, Weite werden als Grundstofflichkeit dieses Siedlungsraums wiederentdeckt. Die Reihenhäuser organisieren sich in zyklisch rotierender Weise und liefern damit auch ein sich kontinuierlich veränderndes Fassadenbild. Die Einzelhäuser versammeln sich zu kompakten Volumen mit unterschiedlichen Raumorganisationen und ähnlicher serieller Präsenz.
Siedlung Pilotengasse
Wohn-Stadtraum
1987-1992, Realisierung

Ort: 1220 Wien
Mitarbeit Architektur: Gerhard Schlager, Franz Meisterhofer, Karl Peyrer-Heimstätt
Bauherrschaft: ÖSW Österreichisches Siedlungswerk

Farbgestaltung - Oskar Putz
Statik - Dipl.Ing. Röder
Bauphysik - Dipl.Ing. Dworak