Margherita Spiluttini
Margherita Spiluttini
Margherita Spiluttini
Margherita Spiluttini
Margherita Spiluttini
Margherita Spiluttini
Traisenpavillon
Kunstraum
1987-1988, Realisierung

Formen verkörpern Ideen dahingehend, dass sie die Geschichte dieser Ideen abbilden, sich in einen Wirkungs- und Bedeutungs- horizont einreihen und damit der Idee des Bauwerkes Bedeutung verleihen und gleichzeitig selbst bedeutend werden.
Das Analoge der beiden in der Formaussage unterschiedlichen Baukörper (Scheibe und Zylinder) entwächst der nichtberührenden Unmittelbarkeit von Nähe. Ein "Schleusentor" aus Rahmen und Gitterwerk markiert die Nahtstelle der beiden Raumbezirke. Durch die Anwendung dieses Konzepts der Nähe auf dieses Gegensatzpaar wurde ein Spannungsmoment induziert, in dessen Wirkungsfeld sich Gebrauchs- und Darstellungswert von Architektur in klassischer Verschränkung von Nutzung und Ausstellung dieser Nutzung erläutern lassen. Langbau stellt aus (Nutzung) - Rundbau stellt sich aus (Ausstellung der Nutzung).
Traisenpavillon
Kunstraum
1987-1988, Realisierung

Ort: 3100 St. Pölten
Mit: Adolf Krischanitz
Mitarbeit Architektur: Juerg Meister, Ludolf von Alvensleben
Bauherrschaft: Stadt St. Pölten
Tragwerksplanung: Wolfdietrich Ziesel

Farbgestaltung: Oskar Putz