Lukas Roth
Wolfgang Thaler
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Wolfgang Thaler
Wolfgang Thaler
Wolfgang Thaler
Umbau und Erweiterung 20er/21er Haus
Kunstraum
2007-2012, Realisierung

Ein Hauptaugenmerk in Krischanitz Entwurf liegt auf der städtebaulichen Komponente. Die mangelhafte Präsenz des Bestandes an der Arsenalstraße hebt er auf, indem er den vorgelagerten Bereich zu einem Atrium absenkt. Fassade und Zugangsbrücke determinieren einen Zwischenraum, der die landschaftliche Fassung des Bauwerks nachhaltig beeinflusst. Durch die Freilegung des Untergeschosses wird dieses in seiner Nutzbarkeit aufgewertet. In der Breite des Vorhofes wird der Anlage ein sechsgeschossiger Turm beigestellt, der den erweiterten Bedarf an Flächen für Büros und Verwaltung abdeckt und gleichzeitig weithin sichtbar als Signal wirkt. Der Turm ist mit dem Bestand lediglich unterirdisch verbunden. Seine Fassade zitiert das Raster in der Hülle des 21er Hauses.
Im zentralen Bestand wurde die Monofunktion zugunsten eines offenen Museumsbaus aufgegeben. Das Obergeschoss bietet vollklimatisierte Ausstellungsflächen, während das Erdgeschoss, die monumentale Mittelhalle mit Sicht auf den Schweizer Garten, zu einem Veranstaltungsraum multifunktionaler Prägung aufgerüstet wurde.
Umbau und Erweiterung 20er/21er Haus
Kunstraum
2007-2012, Realisierung

Ort: 1030 Wien
Mit: Adolf Krischanitz
Mitarbeit Architektur: Luciano Parodi (PL), Florian Zierer (WB), Karin Triendl (PL Vorentwurf), Anna Dabernig, Ausführung: Jana Raudnitzky, Felix Siegrist, Daniel Sutovsky, Andreas Fuchs, Lana Sanders, Julia Ess, Stefan Just, Dirk Haid, Georg Hauke, Nargjil Saipi, Sophie Stanek
Planungsvorgänger: Karl Schwanzer
Bauherrschaft: Burghauptmannschaft Österreich, Österreichische Galerie Belvedere
Tragwerksplanung: Gmeiner Haferl Zivilingenieure ZT GmbH
örtliche Bauaufsicht: F+P ARCHITEKTEN ZT GMBH, Klösch & Richter GmbH
Bauphysik: Martin Tichelmann
Haustechnik: Walter Naderer

Links:
21er Haus