© Lukas Roth
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Dachausbau Oesterreichische Kontrollbank
Werkraum
2008-2013, Realisierung

Gemäß der Lage des Hauses in der Inneren Stadt mit seiner kulturellen Bedeutung, die sich durchaus auch über die Dachform vermittelt, wurde ein ruhiger und präziser Ausdruck in Formensprache und Materialität gewählt, der die traditionelle Giebeldachform in ihrer Gesamtwirkung nicht aufhebt, sondern durch eine gliedernde, verhaltene Überformung in ihrer Eigencharakteristik noch bestärkt. Die darunter angeordneten Fensterachsen über die Geschosse sind stark untereinander abweichend und bieten kaum Bezüge für eine sinnvolle Gliederung der Dachhaut. Ebenso ist die Grundfigur des Baukörpers, dem dichten Gefüge der Innenstadt entsprechend, vielfältig. Die mehrfache Knickung tendiert zu einem Verschlingungsmuster von Exo-, Meso- und Endoderm, deren durchgängige Unregelmäßigkeit schließlich als Gesamtstruktur zu einer schlüssigen Raumfigur findet. Die Dachhaut bildet sich aus, in stehende Quadrate und Dreiecke gegliederte, Schrägflächen und Fensterelemente, in 6- + 4-Eckform, die sich von außen über die planen Dachflächen erheben. Im Umkehrschluss erfahren diese Lichtzonen im Inneren eine kuppelartige, raumerweiternde Betonung.
Dachausbau Oesterreichische Kontrollbank
Werkraum
2008-2013, Realisierung

Ort: 1010 Wien
Mitarbeit Architektur: Hartmut Lissak (PL), Sebastian Heinemeyer, Fabian Schütz