© Schreiner-Kastler
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Umbau und Erweiterung Kunstuni Linz
Lernraum, Wettbewerb 1. Preis
2009, in Planung

Die Brückenkopfbebauung ist ein Zeugnis der megalomanen urbanistischen Vorstellungen des Nationalsozialismus, mit denen man Linz zur „Führerstadt“ des 3. Reiches umgestalten wollte.
Soll eine Kunstuniversität ohne eigene architektonische Identität
in einem Nazibau verschwinden?
Das Projekt sieht vor, weder den bestehenden gestalterischen Code zum Verschwinden zu bringen, noch ihn mit heutigen Vorstellungen zu verunklären, sondern ihn in einer offenen Gegenüberstellung sichtbar zu lassen, damit er zwar nicht unwidersprochen bleibt, aber immerhin Zeugnis ablegen kann.
Die Betonung der Treppenhäuser mit geänderter Lichtführung,
ist nichts anderes als ein nach vorne Denken der Typologie die
als traditionelles Potential in diesen Bauten steckt.
Während die Fassaden unangetastet bleiben, schweben die gläsernen Aufbauten und der aus einem Kunstwettbewerb hervorgegangene Liftturm mit Leichtigkeit und Transparenz
über den Gebäuden und stellen eine weit sichtbare Verbindung
mit dem Außen her.
Umbau und Erweiterung Kunstuni Linz
Lernraum, Wettbewerb 1. Preis
2009, in Planung

Ort: 4020 Linz
Mitarbeit Architektur: triendl und fessler architekten (WB), Anna Dabernig (WB), Luciano Parodi (PL), Thomas Peyer (PL), Tobias Weske (PL), Alexander Barina, Edin Hadžović, Timm Helbach, Maria Klug, Stefan Just, Katharina Rabanser, Jana Raudnitzky, Lana Sanders, Dorian Schuster, Sophie Stanke, Carola Tarmastin, Lisa Thrainer
Tragwerksplanung: ARGE Büro Heintzel - Steinbichl & Partner Tragwerkplanung ZT GmbH / Wernly + Wischenbart + Partner Ziviltechnikergesellschaft KEG
Haustechnik: Adenbeck Gebäudetechnik
Auftraggeber: BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.
Künstlerin: Karin Sander